Sie sind hier: Startseite > Ortsteile > Calden > ECO Pfad

ECO Pfad

ECO - Pfad Archäologie

Der Bewilligungsbescheid ist da!

Es freuen sich v. l.: Peter Nissen, Andreas Dinges, Udo Schlitzberger und "Bernhard von Calden" Gästeführer Wiedemann

Eco Pfad „Archäologie Calden" kann realisiert werden

Calden.
„Die Eco Pfade im Landkreis Kassel sind ein Erfolgsmodell, das kreisweit immer mehr an Bedeutung gewinnt", stellt Landrat Dr. Udo Schlitzberger bei einem Besuchstermin am 27.02.09 im Caldener Rathaus fest. Daher sei es nicht überraschend, dass seine Heimatgemeinde „endlich" auch den ersten Schritt zum ersten eigenen Eco Pfad wagt. Rund um das Erdwerk sollen bis Sommer 2009 insgesamt neun Tafeln über die besonderen archäologischen Attraktionen Caldens informieren.

„Calden gehört zu den wichtigsten archäologischen Stätten in Nordhessen - das Erdwerk allein ist aufgrund seiner Größe von überregionaler Bedeutung", erläutert der Landrat.

 

Einweihung des 1. Teilstück

v. l. Gästeführer Wiedemann, Bürgermeister Dinges, Landrat Dr. Schlitzberger

Seit 2007 besteht der Eco Pfad aus 3 Stationen mit Ausgangspunk Flughafen Calden. Aufgrund des Ausbaus soll dieser Starpunkt nach Wilhelmsthal verlegt werden. Der neue Eco Pfad soll 9 Stationen umfassen., und –die Ausgangs- und Endpunkte Parkplatz Schloss Wilhelmsthal und das Cafe am See im Hegerweg 6 miteinander verbinden. Der Weg führt vom Schloss Wilhelmsthal über die Lindenallee zum historischen „Thiergarten“ und dem ehemaligen Eingang am Lindenrondell, weiter geht es über die Buchenallee zum Sababurgrund ein Jagdstern. Vorbei an einem Bronze- und jungsteinzeitlichen Grabstätte zum Erdwerk-Calden. Von dort aus geht es zum Cafe am See am Hegerweg 16, hier wird ein Informationszentrum über die Eco Pfade eingerichtet. Weiter geht es über die Waldstraße vorbei am Galeriegrab I., dort stößt der Rundgang im Quellgebiet der Calde auf die Buchenallee und zurück zum Schloss Wilhelmsthal.

Die Wegstrecke beträgt etwa 6 km und ist in ca. zwei Stunden über das gut ausgebaute Wegesystem zu erwandern. Dr. Schlitzberger: „Ich bin sicher, dass sich der Eco Pfad Archäologie Calden gut in das Konzept der Eco Pfade im Landkreis Kassel einfügen wird".

 

Geplanter Eco Pfad Archäologie


ECO Schild am Erdwerk

Für die Gestaltung und Errichtung der Informationstafeln und der Wegweiser fallen für den neuen Ecopfad Kosten in Höhe von rund 11.800 Euro an. „Im Vergleich zu anderen kulturgeschichtlichen Wanderwegen mit Informationstafeln und besonders gekennzeichneter Wegführung ist diese Summe eher niedrig ausgefallen, da wir auf die auf vorhandene Infrastruktur des Naturparks Habichtswald zurückgreifen können," erläutert der Landrat die Höhe der Investitionskosten.

Die Kosten teilen sich die Gemeinde Calden und das Land Hessen, das die Ecopfade als touristische Infrastrukturmaßnahme fördert. Die Eröffnung wird voraussichtlich im Herbst 2009 stattfinden.

 

Projekt Erdwerk und ECO Pfad

mit Landrat Udo Schlitzberger und Bürgermeister Andreas Dinges sichten das Modell Erdwerk von Helmut Strauch, Ehrsten.

Die nächsten archäologischen beziehungsweise kulturhistorischen Informationstafeln im Landkreis Kassel werden nach Auskunft von Dr. Schlitzberger auf dem Sensenstein aufgestellt - 2009 und 2010 seien weitere Eco Pfade in Zierenberg, Burghasungen, in Wolfhagen und Naumburg sowie bei Nieste, Lohfelden, Fuldatal-Simmershausen, Söhrewald und Grebenstein geplant.

Aktuelle Informationen über die Eco Pfade im Landkreis Kassel gibt es zukünftig auch im Internet. Unter www.eco-pfade.de werden ab dem Frühjahr 2009 sämtliche Faltblätter der Eco Pfade im Kreis Kassel und die neuesten Entwicklungen zum Thema kulturgeschichtliche und archäologische Wanderstrecken zu finden sein.

 

Ein Rückblick in Bildern

Zurück

Seit 2004 laufen die Vorbereitungen zum ECO Pfad

Weiter

Untersuchung der Ausgrabung 1988 - 1994

Ein Teil des Erdwerks ist freigelegt

In den Jahren 1988 bis 1994 wurde das 1976 entdeckte Erdwerk und das Galleriegrab II archäoligisch untersucht. Obwohl die Objekte bereits in historischer Zeit mehrfach stark zerstört wurde, erbrachte die Untersuchungen eine Vielzahl von Erkenntnissen.

Weitere Informationen in Kürze.

 

Bilder der Ausgrabungen

Zurück

Bilder: Staatliche Museen Kassel - Abt. Vor und Frühgeschichte

Weiter