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Obermeiser

Die Warme

Obermeiser liegt in der Niederung im Warmetal. 1074 wurde der Ort in einem Urkundenarchiv des Klosters Hasungen als minos Meischere genannt. Um 1200 gehörte das Dorf einem Wiegand und stand unter der Gerichtsbarkeit der v. Schartenberg. Gemeinsam mit der Herrschaft Schartenberg gelangte es an Hessen. Seit 1422 war ein Viertel des Dorfes hessisches Lehen der Spiegel von Desenberg, 1571 sogar die Hälfte.

 

Erstmals 1295 ist ein Pfarrgeistlicher, ein Pleban belegt. Das Patronat hatten die von Malsburg inne.

 

1585 gab es bereits 65 Haushalte, 1747 war nach den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg wieder eine Größe von 70 Haushalten erreicht. Die heute erhaltene historische Bausubstanz stammt vorwiegend aus dem 18. und 19. Jh. Der älteste Teil der Ortschaft befindet sich im Nordwesten im Bereich um die Kirche. Die Kirche stammt aus dem Jahre 1771. Im Westen der Ortschaft befindet sich ein zweiter älterer Bereich mit der Mühle mit erhaltenem Mühlgraben und benachbarten größeren Bauernstellen.